Insekten

Wenn die warme Saison kommt…

...dann kommen auch die Insekten. Je nach Einnistungsort können diese Insekten lästig sein. Jedoch ist zu erwähnen, dass die Tiere auch ihre Berechtigung in unserer Gesellschaft haben. Gerade in der Zeit bei ein grosses Bienensterben die Welt in Atem hält, wäre eine grössere Toleranz den Tieren gegenüber unabdingbar.

Auch Wespen und Hornissen sind wichtige Artgenossen in unserer Umgebung, halten sie dank ihrem grossen Appetit auf Insekten unsere Umwelt frei von lästigen Insekten und verhelfen der Flora zur Fortpflanzung.

 
STS Merkblatt Bienen, Hummeln... (Schweizer Tierschutz)

 

Sie haben es oft nicht leicht mit uns Menschen: Bienen, Hornissen und Wespen sind meist ungebetene Gäste und werden allzu oft mit radikalen Mitteln vernichtet.

Diese Insekten haben aber wie alle Tiere eine wichtige Funktion in der Natur - sie gehören zu unseren einheimischen Tierarten wie die Vögel, Rehe, Füchse, Igel und alle anderen Lebewesen. Für viele Vögel sind Insekten (auch solche die stechen können) ein wichtiger Bestandteil der Nahrung.

Der Schweizerische Tierschutz STS möchte mit diesem Merkblatt aufzeigen, wie interessant diese Tiere sind und ein Zusammenleben mit ihnen durchaus möglich ist.

Nest an unmöglichem Ort

Kommt bei Wespennestern eine Umsiedlung oder das Tolerieren vor Ort absolut nicht in Frage, soll von Fachleuten ein rasch abbaubares Biogift angewendet werden. Gifte können aber auch negative Auswirkungen auf andere Insekten, auf Fledermäuse, auf Vögel und eventuell auch auf Menschenhaben! Sie werden zudem nur langsam abgebaut. Gifte nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht ziehen!

(Auszug aus dem Merkblatt des Schweizer Tierschutzes)

Wenn die Situation eintreffen sollte, dass die Tiere entfernt werden müssen, gibt es diverse private Firmen (Internet/Branchenbuch), die einen professionellen Dienst anbieten.

Bienenschwärme können an örtliche Imker oder via der Nummer 118 gemeldet werden.

Fazit – ein Wespennest, das sich in einem Rolladenkasten oder ähnliches eingenistet hat, stellt für die Bevölkerung noch keine unmittelbare Gefahr dar.

Die Feuerwehr gelangt nur bei unmittelbarer Gefahr für die Bevölkerung zum Einsatz.

Allfällige Feuerwehreinsätze, über die Nummer 118, werden nur nach Rücksprache mit der Feuerwehr kostenpflichtig geleistet.

Folgende Angaben sind nötig:

  • Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen, Maikäfer
  • Adresse für die Anfahrt
  • Standort des Nestes (nur sichtbare Nester)
  • Höhe über dem Boden, Auf- respektive unter dem Dach, am Baum etc.
  • Zugänglichkeit
  • Braucht es Leitern, Hubarbeitsgeräte etc.
  • Kontaktperson (Diese muss vor Ort sein), Telefonnummer
  • Einverständnis zur Kostenübernahme des Eigentümers der Liegenschaft/Grundstück

Kosten

Die Auflistung der Kosten können sie in der „Verordnung über die von der Feuerwehr zu erhebenden Gebühren“ auf der Gemeinde Homepage nachlesen.

Alternativen

Alternativ zu einem Einsatz der Feuerwehr, können sie ein handelsübliches Insektenspray erwerben und das Nest selbst vernichten. Eine Abwägung zwischen vernichten und leben lassen ist im Spätherbst sicherlich eine Alternative. Da dann die Saison dieser Insekten, aufgrund der kalten Jahreszeit, abnimmt.

Präventiv

  • Storen immer wieder auf und ablassen, Sonnenschirme öffnen und schliessen
  • Frühzeitig beobachten (Flugbetrieb)
  • Bei Einbruch der Dunkelheit können kleinere Nester direkt entfernt werden.
  • Löcher und Spalten mittels geeignetem Material stopfen oder abdichten

Ihre Feuerwehr